VORTRÄGE

Durch die jahrelange Arbeit im Artemis – Ensemble lernte S. Geiger zahlreiche interessante Komponistinnen der Gegenwart und Vergangenheit und ihre Werke kennen.
Oftmals wurden die Programme als Gesprächs – Konzerte gegeben und so entwickelten sich mit der Zeit Vorträge, die sich schließlich nicht nur mit Komponistinnen beschäftigen, sondern auch Künstlerinnen anderer Kunstsparten.


In den letzten Jahren sind zahlreiche Portraits über Künstlerinnen entstanden.
Zum Beispiel:

Komponistinnen:

Louise Farrenc (1804 – 1875) -  deren Sinfonien unbedingt in heutige Konzertsäle gehören, Pauline Viardot (1821 – 1910) - nicht nur gefeierte Sängerin, auch Komponistin schönster Lieder und Kammermusik, Dora Pejacevic (1885 - 1923) - die trotz ihres kurzen Lebens ein eindrucksvolles Werk hinterließ, Mel Bonis (1858 - 1937) -  die allen Lebenskrisen zum Trotz das Komponieren nicht aufgab,  u.v.a.
Malerinnen:

Rosa Bonheur, (1822 - 1899) - die eigenwillige Tiermalerin ,  Helene Schjerfbeck (1862 - 1946) - die vor allem durch ihre Selbstportraits beeindruckt, Käthe Kollwitz (1867 - 1945) - die durch ihre Kunst den Krieg anprangert oder die vielseitige Jeanne Mammen (1890 - 1976) u.v.a.
Dichterinnen und Schriftstellerinnen:

Hedwig Dohm (1831 - 1919) - nicht nur Schriftstellerin, sondern auch Kämpferin für die Gleichberechtigung der Frauen und leidenschaftliche Pazifistin,  Selma Lagerlöff (1858 – 1940) -  die erste Literaturnobelpreis-Trägerin, Virginia Woolf (1882 – 1941) -  deren Romane und Aufsätze heute noch interessieren oder Mascha Kaleko (1907 -1975) -  deren Gedichte zeitlos sind u.v.a.

 

 

"2021 sind wieder Vorträge geplant, ob sie, wie im Dezember 2020 online, oder "klassisch" vor Ort stattfinden werden, wird sich zeigen.

Auf alle Fälle geht es an den Dienstagen 20. und 27. April 2021 um die schwedische Komponistin und Organistin Elfrida Andree (1841 - 1929), die französische Malerin Eva Gonzales (1847 - 1883) und die deutsch-sprachige Schriftstellerin Bertha von Suttner (1843 - 1914).

Wieder geht es um spannende Biografien und herrliche Kunstwerke, teilweise von der Geschichte vergessen, teilweise heute noch präsent. Der Roman von Bertha von Suttner "Die Waffen nieder!" wird z. B. heute noch aufgelegt.