Improvisation

Folgende Situation wird von Schüler/innen oft erzählt: Man kommt irgendwo hin, dort steht ein Klavier, jemand sagt plötzlich: Du kannst doch Klavier spielen, spiel doch was vor! Vielleicht hat man in diesem Moment kein auswendiges Stück parat, Noten sind nicht vorhanden, überhaupt fühlt man sich einem „Vorspielen“ so überraschend gar nicht gewachsen…Wie wäre es dann mit einer kurzen Improvisation?

Improvisieren lässt sich auf vielerlei Art, zum Beispiel:

durch Heranziehen einer bekannten Melodie, die man verändert,
durch Verwendung eines bekannten Rhythmus´,
durch Ausspielen einer Kadenz, also tonales Spiel,
durch einen atonalen Einfall,
durch Verwendung eines außermusikalischen Elements
(Geschichte, Gedicht, Bild).

 

Dies lässt sich erlernen! In kleinen Übungen, allein oder in der Gruppe, kann man sich  herantasten. Die manchmal ungeliebte Musiktheorie macht mehr Spaß und ist sogar einprägsamer,
wenn sie mit Improvisation verbunden wird. In der Gruppe zu improvisieren fördert nicht nur die Fantasie und Kreativität,
es unterstützt auch die  soziale Kompetenz.

Mein eigenes Improvisieren entstand zunächst im Zusammenhang mit den literarisch-musikalischen Programmen, in denen manchmal einfach das passende Stück für einen bestimmten Text fehlte, so entstanden
erste eigene Stücke und das Improvisieren.  Heute ist es aus manchen Programmen nicht mehr weg zu denken.
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